HIEU:LIEBE DEINE ELTERN!

HIEU:LIEBE DEINE ELTERN!
Ein performativer Theaterabend über die Ambivalenz von Angewiesenheit und Autonomie.

Premiere: 5. Dezember 2013

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HIEU ist ein performativer Theaterabend über familiäre Beziehungskonstrukte. Wir sind dem Modell Familie auf der Spur. Zwischen der Ambivalenz von Angewiesenheit und Autonomie versuchen wir einen Umgang mit unseren Geschichten zu finden.

“HIEU steht auf der Bühne. Er sagt: Ich heiße Hieu. Das heißt: Liebe deine Eltern!”

Das Phänomen HIEU, einerseits das hohe konfuzianische Ideal der Kindesliebe, der kindlichen Pietät, und andererseits der Name eines Kindes, sein Versuch diesem, seinem Namen gerecht zu werden. HIEU stellt sich dieser Forderung, auch stellvertretend für alle anderen. Sei es als Studentin der Mathematik und Ethnologie, sei es als Stiftungsmitarbeiterin, sei es als Bewohnerin eines Mehrgenerationenhauses, sei es als Familienaufstellerin, sei es als Mutter zweier Kinder, sei es auch als Sohn, der etwas erlebt hat, HIEU vertritt das Kind.

An seiner Seite Liliya Chikova, Trainerin für Rhythmische Sportgymnastik und selbst erfolgreiche Turnerin. Sie trainieren zusammen die Praxis des Gehorsams, der Demut, Hingabe, Kraft und Beweglichkeit, bis zur Grenze der Selbstaufgabe.

Wir sezieren die Keimzelle der Gesellschaft: Familie. Abschaffen? Sich davon befreien? Dominanzstruktur stärken? Wie viel WIR lässt ein ICH zu? Wie viel ICH lässt ein WIR zu? WARRUG und COBRAHIEU.COBRA setzen mit HIEU: LIEBE DEINE ELTERN! die Suche nach den Wegen und Zusammenhängen von Individualität und Gemeinschaft konsequent fort. Wie zusammen leben?

Performance: Liliya Chikova, Hieu Hoang
Regie, Dramaturgie, Produktion, Text: Hieu Hoang, Tilman Meckel, Nicole Thomas
Ausstattung: Nora Neuhaus, Mari-Liis Tigasson
Musik: Fabian Simon
Video: Martin Mallon

Eine Produktion von WarRug und CobraHieu.Cobra in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch das Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.

Mit freundlicher Unterstützung der Eberhard Stiftung.

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